2014 Deutschland
04.04.2014 Angekommen

Wir sind gut angekommen und werden nun bis ca. Montag am Schiff arbeiten, bevor es dann ins Wasser kommt. Ist sehr windig und kalt...


 
09.04.2014 Working still in progress

Die SOUND OF JURA schwimmt seit gestern nach zwei Jahren endlich wieder! Und sie macht es wirklich gut. Es gibt aber noch viel zu tun… Darum nur ein kurzes Statusupdate...

In der letzten Woche haben wir, auch mit Unterstützung von Karins Bruder Martin, die SOUND OF JURA für die Reise fit gemacht. Es waren anstrengende Tage, weitere werden folgen...

Wir haben das Schiff neu gestrichen. Die Zeit ist nur so verflogen, auch weil wir noch auf Farbe warten mussten.

Gestern konnten wir dann einwassern. Alles sehr umspektakulär und nicht so wie wir uns das vorgestellt haben. Aber die SOUND OF JURA ist wieder in ihrem Element (wobei, dies eher eine ziemliche Brühe ist!).

Heute haben wir den Mast gestellt und viel an unserem beiden Bäumen (Wälder der Schweiz?) gefummelt… war nicht so ergiebig heute.

Morgen kommt das neue Segel! Dann geht's hoffentlich wieder besser.

Sicher freut ihr euch über unsere Wettermeldung: wir hatten bisher nur N-Deutsch-Schiet-Wetter… Kalt-Nass-Windig-Nass-Kalt… der Frühling lässt auf sich warten.

Fotos kommen sicher auch mal...



 
14.04.2014 Ready to go

Seit zwei Wochen sind wir nun in Fehmarn und nun in vielerlei Hinsicht „ready to go"! Wir brauchen aber noch etwas Geduld und müssen auf den Durchzug einer Schlechtwetterfront warten. Zeit für einen Bericht der letzten zwei Wochen.

Morgen soll es aber soweit sein, dass wir die Leinen lösen können.

Die letzten Tage haben wir nochmals von Morgen bis Abends am Schiff gearbeitet. Es gibt da und dort noch etwas zu tun und auch einige Rückschläge hatten wir zu verdauen. Es läuft halt noch nicht alles rund (gemeint ist der Motor, der zwar läuft, aber sehr stark raucht...). Wir haben uns einen ruhigen Platz im Hafen gesucht und konnten so ungestört arbeiten, ohne das wir immer wieder den Platz wechseln mussten.

Am Freitag sind meine Eltern mit dem Zug angekommen. Sie werden den Camper meines Bruders wieder sicher nach Hause fahren. Es hat uns sehr gefreut, zwei schöne Tage mit ihnen verbringen zu können.

Seit drei Tagen ist nun Kaspar von der SMB bei uns zu Gast und unterstützt und bei den Abschlussarbeiten (wenn er nicht schläft...). Soweit alles bereit. Aber der Wind weht einfach noch zu stark für eine erste Ausfahrt! So üben wir uns ein erstes Mal in Geduld und warten. Morgen soll es besser werden. Dann versuchen wir die Nase in den Wind zu halten... Wir freuen uns!
 




 
17.04.2014 Leinen los

Wir haben die Leinen gelöst und sind unterwegs! Wobei ein Tag länger Geduld hätte nicht geschadet, dann wäre der Start wohl etwas einfacher verlaufen...

Der Starkwind, den wir abwarten wollten, hatte sich nicht so schnell abgeflaut wie prognostiziert. Trotzdem wollten wir die "Nase in den Wind" halten und schauen wie es ausserhalb der geschützten Bucht von Burgstaaken aussieht. Mit Kaspar an Bord haben wir also die Leinen gelöst und sind nun definitiv in unser Abenteuer gestartet.

Der Motor läuft zur grossen Freude einwandfrei und so haben wir ihm mal eine Stunde Freilauf gegönnt und sind bis zur Brücke über den Fehmarnsund gefahren. Der Wind kam dabei genau von vorne und wurde durch die Düse sogar noch etwas stärker. 

Nach der Brückendurchfahrt wollten wir die Segel setzten. Beim Grosssegel gelang es im zweiten Anlauf das zweite Reff zu setzten. Die Fock klemmte und hackte an allen Ecken und Enden uns lies sich nicht setzen. Wir beschlossen daher, zurück zu fahren und in Grossenbrode anzulegen. Der Hafen liegt gut geschützt in einem Binnensee, der durch eine schmale Einfahrt erreicht werden kann. Etwas konsterniert und enttäuscht sind wir ins Bett gekrochen.

Am nächsten Tag haben wir die Schäden und Fehler unserer ersten Fahrt begutachtet und beraten, was wir besser machen müssen. Kaspar hat uns dabei mit seinem grossen Wissen zum Segeltrimm viel geholfen! Merci Kaspar!!! Am Nachmittag sind wir bei moderateren Bedingungen wieder ausgelaufen und konnten die Segel gut setzen. Auch die neue Rollgenua kam zum Einsatz. So lässt es sich segeln (obwohl noch immer viel Optimierungspotential vorhanden ist: Autopilot, Ruderdruck, …)

Leider hat Kaspar uns heute in Richtung Oslo (per Zug/Bus) verlassen. Wir werden hier in Heiligenhafen wieder etwas schlechteres Wetter aussitzen müssen, bevor wir uns voraussichtlich am Samstag nach Dänemark verabschieden können.